Initiiert wurde der Dialog von der Heinrich-Böll-Stiftung und Misereor, moderiert wird er vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie.

Das Aus bei den Verhandlungen zum WTO-Gipfel in Cancún 2003 hat die Diskussionen um die Neuausrichtung des Welthandelssystems erst richtig in Gang gebracht. In keinem anderen Sektor sind die Interessen so kontrovers wie beim Handel mit Agrargütern. Die Konflikte verlaufen zwischen Ländern des Südens und des Nordens, zwischen Ländern mit liberalisierten oder abgeschotteten Märkten oder zwischen Nahrungsmittel-Exporteuren und -Importeuren.
Der EcoFair Trade Dialogue will die Diskussion um den “richtigen” Weltagrarhandel vorantreiben. Obwohl viele Gruppen “Nein” zur neoliberalen Handelsagenda der WTO sagen, gibt es bislang kein gemeinsames Konzept, wie die Zukunft des Weltagrarhandels aussehen könnte. Vor diesem Hintergrund will der EcoFair Trade Dialogue eine gemeinsame Plattform schaffen. Mehr
"EcoFair" ist eine registrierte Marke von Naturland - Verband für naturgemäßen Landbau e.V.