In seiner Studie thematisiert er den aktuellen Stand der Forschung über Effekte der Liberalisierung, geht auf den schwachen verarbeitenden Sektor in Afrika ein und auf die Entwicklungserfahrungen in Indien. In Indien ist der Staat beispielsweise noch auf bedeutsame Art und Weise durch öffentliche Unternehmen präsent, so dass eine vorsichtige Liberalisierung angemessen erscheint, um eine abrupte Anpassung wie in der damaligen Sowjetunion zu vermeiden. Ebenso geht es darum, den indischen Wachstumsprozess nicht zu stören, der auf internen Ressourcen und Dynamiken basiert. Die Schlussfolgerung: Freier Handel führt nicht unbedingt zu einem weltweit höherem Wohlfahrtsniveau.
Die gesamte Studie kann hier heruntergeladen werden.